Etwa 25% der neuen Mitarbeiter verlässt das Unternehmen innerhalb des ersten Jahres wieder.

Was daran besonders problematisch ist: Das Ersetzen eines Mitarbeiters kann durch die Kosten für Produktivitätsverlust, Recruiting und Training schnell in die Höhe schießen. Teilweise geht es so weit, dass ein solcher Prozess bis zu 200% des Jahresgehalts des Mitarbeiters beträgt.

Hier kann ein professionelles Onboarding wahre Wunder wirken.

Mitarbeiterbindung durch Onboarding

Die ersten Wochen bei einem neuen Unternehmen sind entscheidend für den Karriereweg des neuen Mitarbeiters. Denn was während dieser Zeit passiert, wird sich darauf auswirken, wie der Mitarbeiter seinen neuen Arbeitgeber wahrnimmt.

Zum Beispiel sind neue Mitarbeiter normalerweise auf die Übergabe von Equipment und Zugängen angewiesen. Aber auch Laptops, Handys, Trainingsmaterial oder Schlüssel spielen hier eine Rolle. All diese Dinge benötigt der neue Mitarbeiter, damit er überhaupt erst produktiv werden kann.

1. Der erste Eindruck zählt

Und der hört nicht beim Rekrutierungsprozess auf.

Ein freundliches und organisiertes Auftreten und gute Erreichbarkeit erzeugen ein positives Bild von deinem Unternehmen. Das solltest du auch beim Onboarding beibehalten. 

Du kannst professionelle Vorlagen nutzen, wenn du grade erst mit SOPHY angefangen hast und schnell starten willst. Sie geben dir eine erste Struktur und listen alle wichtigen Schritte für das Onboarding auf.

2. Behalte das Personalmanagement im Blick

Es ist wichtig für das neue Team-Mitglied zu verstehen, wie das Unternehmen arbeitet. Eventuell gibt es sogar bestimmte Regeln und Prinzipien, die für alle Mitarbeiter gelten.

In der Checkliste kannst du eine Aufgabengruppe anlegen, um die typischen HR-Themen:

  • Mitarbeiterverträge, einschließlich Pflichten und Verantwortlichkeiten

  • Arbeitszeiten, Urlaubs- und Krankmeldungsregelungen

  • Mitarbeitervorteile

  • bestimmte Verhaltensregeln, die den Mitarbeiter betreffen

  • informelle und soziale Regeln, wie z.B. die Arbeitskleidung

  • Erklärung der Zugänge zu Unternehmenseigentum und Betriebssystemen.

3. Erfasse und verwalte deine Ressourcen

Nichts ist schlimmer als fehlende Technik oder Geräte, wenn der neue Mitarbeiter seinen ersten Tag hat.

In SOPHY hast du deswegen die Möglichkeiten deine Unternehmenswerte in einer Ressourcenverwaltung zu erfassen und zu managen. 

Sie hilft dir:

  • bei der Erfassung der Ressourcen des Unternehmens

  • den aktueller Status festzuhalten, wo und bei wem die Ressource momentan ist

  • bei der kontinuierliche Erfassung, wenn sich dieser Status ändert.

Damit kannst du übersichtlich und zentral alle Ressourcen von einem Ort aus verwalten und hast alles immer im Blick, damit die richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

4. Aufgaben übergeben

Die Übergabe von Aufgaben und Prozessen ist einer der kritischsten Teile des Onboarding Prozesses.

Jedes Mitglied in SOPHY hat eine Aufgabenliste, in der alle ihm zugewiesenen Aufgaben enthalten sind. Wenn der neue Mitarbeiter einen bisherigen ersetzt oder unterstützen soll, sollten sie bei einem oder mehreren Terminen diese Liste durchgehen. Werden Aufgaben übergeben, kann ganz einfach die Verantwortlichkeit in der Aufgabe geändert werden.

5. Training

Durch strukturiertes Training kann sich ein neuer Mitarbeitern schneller in das Unternehmen einbringen. Er kann dort Fähigkeiten und notwendiges Wissen aufbauen, die im beruflichen Alltag benötigen werden. 

Mit wiederkehrenden Aufgaben kannst du regelmäßige Termine für diese Trainings erstellen und in den Aufgaben weitere Informationen hinterlegen.

Bleib immer am Ball

Denke immer daran deine Prozesse zu bewerten und zu optimieren. Die neuen Mitarbeiter sind eine gute Möglichkeit für dich, an wertvolle Informationen zu kommen. Plane deswegen neben den Trainings auch regelmäßige Gespräche, bei denen du dich mit ihnen austauschen kannst. Frage nach Verbesserungsmöglichkeiten und was besonders gut gelaufen ist und versuche deine Prozesse dementsprechend anzupassen.

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